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Die EZB lehnt Bitcoin als Währung ab. Kommt stattdessen der digitale Euro?

Während Kryptowährungen (wie Bitcoin und Ether) boomen, arbeitet die Europäische Zentralbank (EZB) an einer Einführung des digitalen Euros. Laut EZB-Chefin Christine Lagarde müsse die EZB darauf vorbereitet sein, auch digitale Euros auszugeben, um fit für die Zukunft zu sein. Die Entscheidung zur Einführung soll noch Mitte dieses Jahres fallen.

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Zukunft: No cash?

Der Finanzsektor erlebt z.Zt. einen grundlegenden Wandel. Zwei Treiber sind dafür hauptsächlich verantwortlich:

  1. Der technische Fortschritt ermöglicht durch die zunehmende Digitalisierung nicht nur in der Industrie (Stichwort 4.0), sondern auch im Finanzsektor vollkommen neue Geschäftsmodelle und wird einen tiefgreifenden Strukturwandel erleben.
  2. Die globale Finanzkrise hat das Vertrauen in das Finanzsystem in großen Teilen erschüttert. Der Wunsch nach neuen Lösungen und Alternativen zu den etablierten Papiergeldwährungen ist offenkundig. Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind eine unmittelbare Folge dieses Vertrauensverlustes.

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Bitcoin und der Energieverbrauch – es ist nicht ganz so einfach, wie man es als Kritiker vielleicht gern hätte.

Laut dem Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index verbraucht Bitcoin derzeit (Stand: 22. April 2021) mehr als 110 Terrawattstunden (TWh) weltweit im Jahr. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch der Niederlande oder knapp 21% des Verbrauchs von Deutschland (ca. 524 TWh p.a.). Im globalen Vergleich relativiert sich dies aber etwas: Weltweit beträgt die gesamte Energieproduktion (ebenfalls laut der University of Cambridge) rund 25.082 TWh, Bitcoin verbraucht demnach ca. 0,51% der globalen Energieproduktion.

Natürlich ist angesichts einer drohenden Klimakatastrophe jeder Bruchteil eines Prozents zu viel. Schließlich sollten wir Energie sparen, anstatt den Verbrauch zu steigern. Dennoch entschärft ein Vergleich die Problematik etwas – Energie ist nicht zwingend mit Klimaschädigung gleichzusetzen, sonst würden weder Elektroautos noch Solarpaneele einen Sinn ergeben.

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Kann der Bitcoin den US-Dollar als Leitwährung ersetzen?

Es häufen sich zunehmend kritische Kommentare zur Rolle des US-Dollars als Leitwährung auf den internationalen Märkten. Diese begründen sich aus Zweifeln an der Wertstabilität des Dollar sowie der Erwartung, dass die USA zukünftig ihre wirtschaftliche und politische Vormachtstellung verlieren könnten. Dabei ist allerdings nicht offensichtlich, welche Währung das Potential hat, den Dollar in seiner Funktion als Leitwährung zu ersetzen.

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Bitcoin wird nicht verboten – das Thema ist durch.

Die Frage nach einem Bitcoin-Verbot geistert immer wieder durch das Internet und je nachdem, wen man dazu befragt, wird die Möglichkeit eines Verbots bewertet. Natürlich habe ich ebenfalls eine Meinung dazu, sogar eine sehr eindeutige, und ich lege mich auch fest: Es wird in der westlichen Welt kein Verbot von Bitcoin (mehr) geben. In einigen diktatorischen Staaten vielleicht, aber nicht in Ländern und Wirtschaftsräumen, in denen freier Handel und Demokratie vorherrschen.

An dieser Stelle könnte ich den Artikel schon beenden – ist ja schließlich nur (m)eine Meinung und die müsste deshalb auch nicht weiter begründet werden. Aber: sowas machen wir hier nicht – und damit beginnt ein Artikel, der eigentlich hätte kürzer werden sollen. 

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Bedrohen Bitcoin und andere Kryptowährungen unser Gesellschaftsmodell?

Ein Gespenst geht um in der Finanzwelt, diesmal ist es nicht der Kommunismus, der das Geld-Establishment in Angst und Schrecken versetzt. Das Gespenst heißt heute Kryptowährungen und es droht die etablierten Machtstrukturen in der weltweiten Finanzindustrie umzukrempeln. 

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Bitcoin vs. CBDC – wer schadet hier eigentlich wem?

In den letzten Wochen mehren sich die Meldungen: diverse Zentralbanken und Regierungen arbeiten an CBDCs. Sogar die EZB ist am Start und sieht einen digitalen Euro als sinnvolle Ergänzung (aber nicht als Ersatz) für den Euro. Das staatliche digitale Geld soll dem Vernehmen nach insbesondere auch dazu da sein, um ein geldpolitisches Mittel gegen Kryptowährungen zu haben. 

Echt jetzt, wie soll das denn gehen? 

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Warum Kryptowährungen ein Mittel gegen Rassismus und Armut sind

Die gesellschaftliche Debatte zum Thema Rassismus, auch hier bei uns in Deutschland, wird aufgrund der brutalen Vorkommnisse in den USA leidenschaftlich und aufgeregt geführt. Das ist gut so. Deutschland ist kein rassistisches Land, aber auch hier gibt es Rassismus und die davon betroffenen Menschen leiden täglich darunter. Doch was genau ist eigentlich Rassismus? Wie äußert sich Rassismus und wer ist davon betroffen? Woher kommt Rassismus und was können/müssen wir dagegen tun?

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Schnorr und Taproot: Privatssphäre vs. Regulierung beim Bitcoin (BTC)

In den USA haben vor einigen Wochen drei republikanische Senatoren einen Gesetzesentwurf eingebracht, der in den USA bei Umsetzung jede verschlüsselte Technologie verbieten würde, es sei denn staatlichen Stellen ist der unbeschränkte Zugriff möglich. Heißt übersetzt, dass der amerikanische Staat zumindest bei Vorliegen eines strafrechtlich relevanten Anlasses direkten Zugriff auf alle verschlüsselten Daten und Systeme haben will – also alle Chats und Messenger-Kommunikationen (z.B. WhatsApp und Telegram) lesen, auf alle Cloudstorages wie Dropbox und iCloud zugreifen und alle Wallets kontrollieren können will.

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