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Marktpsychologie am Montag KW 23/2021

Marktpsychologie am Montag KW 23/2021

Die Finanzmärkte werden von Menschen gesteuert. Und Menschen sind bekanntlich emotionale Wesen. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass Emotionen und daraus resultierende Verhaltensweisen einen Großteil aller Marktaktivitäten bestimmen. Diesen Montag wollen wir uns im neuen Format Bitcoin und Ethereum näher ansehen.

Link zum Podcast: https://soundcloud.com/decentrade/marktpsychologie-am-montag-folge-1

Hallo und herzlich willkommen zur ersten Ausgabe von „Marktpsychologie am Montag“ im neuen Gewand. In diesem neuen Mischformat dieses Contents erwartet euch nun jeden Montag ein 10 bis 30-minütiger Podcast und ein begleitender Artikel mit einer Zusammenfassung und einigen Daten. Während der Podcast leichter zu konsumieren ist, als ein Video, liefert der Artikel eine knappe Version des Podcasts, zusammen mit Charts zu angesprochenen Daten.

Für die erste Ausgabe knöpfen wir uns dafür Bitcoin und Ethereum vor. Künftig werdet ihr aber wieder eure drei Lieblingsmärkte jede Woche wählen, die ich dann montags beleuchte.

Marktteilnehmer Bitcoin (BTC) zeigen Anzeichen von Unterreaktion

Bitcoin (BTC) zeigt sich weiter ruhig. Negative News brachten die letzten Wochen genug mit sich, aber auch positive News konnten verzeichnet werden. Zum Beispiel will El Salvador wohl BTC als offizielle Währung anerkennen. Bitcoin Standard in El Salvador? Nicht ganz, aber ein mächtiges Signal in Sachen weltweiter Regulation von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin. In den fundamentalen On-Chain offenbart sich hierbei aber ein magerer Anblick. Große Rückgänge bei den Netzwerkaktivitäten.

Abnehmende aktive Adressen:

Aktive Adressen im Bitcoin-Netzwerk

Quelle: Glassnode

Abnehmendes Transfervolumen aka Nachfrage nach Abwicklung von Transaktionen:

Transfervolumen über das BTC-Netzwerk in USD

Quelle: Glassnode

Weiterführende Einsichten in die On-Chain Daten von Bitcoin erhältst du übrigens in diesem exklusiven, deutschen Glassnode On-Chain Report.

Am Markt präsentiert sich der Preis von BTC weiter konsolidierend und innerhalb eines symmetrischen Triangels. Ein Wiederanstieg auf 50.000 oder gar 60.000 USD würde erst wahrscheinlicher werden, wenn 42.000 USD hinter sich gelassen werden können. Ein anhaltend bärischer Verlauf ist auch noch nicht festzustellen. Dennoch: ein Fall unter das goldene Fibonacci-Level 0.618 (61,80 %) bei ca. 27.111 USD wäre kein positives Signal.

Bitcoin (BTC) im Tageschart

Quelle: Tradingview

Wollen Institutionen erneut mehr Ethereum (ETH)?

Ethereum (ETH) sieht auf der anderen Seite einfach stärker aus. Nicht nur On-Chain, sondern auch am Markt selbst. Und vor allem aufseiten der institutionellen Anleger! Daten von Grayscale Investment zeigen, dass der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) immer noch bei einem starken Discount gehandelt wird. Der Grayscale Ethereum Trust (ETHE) Premium auf der anderen Seite ist im Plus bzw. nahe 0.

Übersicht zu GBTC und ETHE

Quelle: Bybt

Am Markt selbst scheinen Anleger in ETH jeden Hinweis auf Stabilität in den Kryptomärkten (vor allem bei BTC) als weiteren Vertrauensbeweis in Ether herzunehmen. Der Kurs selbst spiegelt dieses Verhalten wider. Doch die temporäre Entkopplung ist noch nicht wieder da. Die wichtigsten Zonen im ETH Preis sind 2.884, 1.933 und 1.723 USD.

Ethereum (ETH) im Tageschart

Quelle: Tradingview

Schlusswort

Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, dass sich sowohl Bitcoin, als auch Ethereum, als auch die restlichen Kryptomärkte aktuell an spannenden Entscheidungspunkten befinden. Der Kampf zwischen Verkäufern und Käufern hat zwar nachgelassen, ist aber noch nicht endgültig entschieden.

Wenn du mehr über die Märkte, Investments und das Mindset rundum den Handel an den Finanzmärkten wissen willst, dann schau doch mal bei den Workshops von Thomas aka DecenTrade vorbei: https://hallo-krypto.de/trade-market-mind-von-decentrade

Bleib rational und habe starke Hände!

Bitcoin und der Energieverbrauch – es ist nicht ganz so einfach, wie man es als Kritiker vielleicht gern hätte.

Laut dem Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index verbraucht Bitcoin derzeit (Stand: 22. April 2021) mehr als 110 Terrawattstunden (TWh) weltweit im Jahr. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch der Niederlande oder knapp 21% des Verbrauchs von Deutschland (ca. 524 TWh p.a.). Im globalen Vergleich relativiert sich dies aber etwas: Weltweit beträgt die gesamte Energieproduktion (ebenfalls laut der University of Cambridge) rund 25.082 TWh, Bitcoin verbraucht demnach ca. 0,51% der globalen Energieproduktion.

Natürlich ist angesichts einer drohenden Klimakatastrophe jeder Bruchteil eines Prozents zu viel. Schließlich sollten wir Energie sparen, anstatt den Verbrauch zu steigern. Dennoch entschärft ein Vergleich die Problematik etwas – Energie ist nicht zwingend mit Klimaschädigung gleichzusetzen, sonst würden weder Elektroautos noch Solarpaneele einen Sinn ergeben.

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Kann der Bitcoin den US-Dollar als Leitwährung ersetzen?

Es häufen sich zunehmend kritische Kommentare zur Rolle des US-Dollars als Leitwährung auf den internationalen Märkten. Diese begründen sich aus Zweifeln an der Wertstabilität des Dollar sowie der Erwartung, dass die USA zukünftig ihre wirtschaftliche und politische Vormachtstellung verlieren könnten. Dabei ist allerdings nicht offensichtlich, welche Währung das Potential hat, den Dollar in seiner Funktion als Leitwährung zu ersetzen.

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Bitcoin (BTC): Neue Allzeithochs oder schlechte Aprilscherze?

Es ist eine Weile her, dass wir Bitcoin (BTC) zuletzt unter die Lupe genommen hatten. Seit Dezember 2020 nun schon vergeht kein Monat mehr, in dem es nicht mindestens zu einem neuen Allzeithoch kommt. Bullenmarkt, Erinnerungen an 2017, Portfolios zwischen Optimismus und Euphorie. Schauen wir also mal nach, was uns die Preischarts über den weiteren Verlauf bei BTC im chinesischen Jahr des Ochsen verraten.

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Hallo Krypto! zu Gast beim „Man lernt nie aus.“-Podcast auf Spotify

Wer kennt Spotify?
Richtig – jeder!

Wer kennt Bitcon?
Auch richtig – viele, aber kennen reicht nicht.

Wer kennt Hallo Krypto!?
Wieder richtig – fast niemand.

Um so überraschter waren wir und fühlen uns immer noch geehrt, als die Anfrage von Kurt Prödel, dem Host des Top 20-Spotify Original-Podcasts „Man lernt nie aus.“, bei uns einging, ihm für eine Folge zu Bitcoin ein paar Fragen zu beantworten.

Das haben wir mit großer Freude getan und präsentieren voller Stolz die heute online gegangene Folge – zu finden und hören auch ohne Abo bei Spotify oder natürlich direkt hier:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

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How-To: In 3 Schritten zum ersten Bitcoin(anteil)

Sie wollen Bitcoin kaufen, wissen aber nicht genau, wie? Dieses How-To zeigt in 3 einfachen Schritten, wie und wo man den ersten Bitcoin(anteil) erwerben können, indem man 

  • eine Wallet anlegt und die volle Kontrolle darüber sicherstellt,
  • sich einen persönlichen Account bei einer Exchange anlegt,
  • dort Kryptowährung(en) kauft und auf die Wallet transferiert.

Zum Start: Was brauche ich?

Bitcoins (und alle anderen Kryptowährungen) sind sog. Digitale Währungen, ohne einen Computer oder ein Smartphone/Tablet läuft also nichts, zuerst bei der Walletgenerierung sowie später beim Handeln und/oder Übertragen.

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Bitcoin (BTC): Der Bullenmarkt und die On-Chain Daten

Während Bitcoin (BTC) weitere Allzeithochs markiert, stößt die Chartanalyse an ihre Grenzen der Vorhersagekraft. In solchen Fällen – und auch sonst – lohnt sich ein Blick in die On-Chain Daten.

„Das ist genau wie damals 2017!“

Solche oder so ähnliche Aussagen konnten wir in der jüngeren Vergangenheit zu Bitcoin (BTC) öfters hören bzw. lesen. Und zugegeben, als der Bitcoin Kurs seinem ehemaligen Allzeithoch aus 2017 immer näher kam Mitte Dezember 2020, kamen natürlich viele Erinnerungen hoch. Doch noch ehe sich die meisten dieser Erinnerungen im Bewusstsein entfalten konnten, durchbrach der Preis von BTC dann am 16. Dezember 2020 auch schon die Kursmarke von 20.000 USD.

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Hallo Krypto!-Jahresrückblick 2020

person holding white printer paper

Das war nun also 2020. Wir schreiben den 31. Dezember, nachher ist Silvester und keiner geht hin. Was für ein verrücktes Jahr, oder? Wobei, aus Krypto-Sicht war das Jahr 2020 eigentlich super, ansonsten aber tatsächlich eher naja, auch bei Hallo Krypto! hat Corona die Planung ordentlich durcheinandergewirbelt. 

Willkommen zum Hallo Krypto!-Jahresrückblick, in dem wir in aller Kürze und sehr reduziert schauen, was so los war.

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2017 reloaded? Was 2020 anders ist.

Ich erinnere mich gern an die Vorweihnachtszeit von vor drei Jahren – wir waren seit einigen Monaten in Kryptowährungen interessiert und auch mit kleinen Beträgen investiert. Bitcoin stieg und stieg und stieg – eine wahnsinnig aufregende Zeit. Wir fühlten uns jeden Tag ein Stückchen reicher und fingen an, uns erste Gedanken über die ja nun unaufhaltsam näherkommende Zukunft ohne Arbeit zu machen. 

Dieser Tage erinnert viel an den Winter 2017/2018. Der Bitcoin geht steil, die Altcoins ziehen nach, es gibt Schlagzeilen im Mainstream und mein Nachbar hat mich auch schon auf Bitcoin angesprochen. Trotzdem ist dieses Jahr anders, sogar extrem anders – und davon handelt dieser Artikel.

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